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10 Tipps für Ihr erfolgreiches E-Mail Marketing

E-Mail Marketing ist ein sehr beliebtes Marketinginstrument, um mit Kunden und Interessenten zu kommunizieren und den Dialog aufzubauen. Beim Versenden von E-Mailings sollte man jedoch einige Dinge beachten, denn erst dann wird eine Marketing-Aktion eine erfolgreiche Kampagne.

Wir haben für Sie 10 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing zusammengestellt:

1. Ziel setzen – Was will ich mit der E-Mail Aktion erreichen?

Definieren Sie ein klares, verständliches Ziel als Grundlage für Ihre E-Mail Kampagne und bauen Sie Inhalt, Zielgruppe rund um dieses Ziel auf. 

2. Die richtige Zielgruppe – An welche Zielgruppe soll ich das E-Mailing versenden?

Je genauer die Zielgruppe definiert werden kann, desto höher ist die Chance eine erfolgreiche Aktion zu versenden. Trifft man das Interesse des Empfängers nicht, wird sich das schnell an der steigenden Abmelderate bemerkbar machen und das gilt es, auf jeden Fall zu vermeiden.

3. Der richtige Content zählt – Welche Informationen möchte ich in der E-Mail übermitteln und welchen Mehrwert hat der Empfänger davon?

Besondere Angebote oder Wissenswertes zu einem bestimmten Thema bieten sich hierfür an. Voraussetzung ist dafür immer, dass der Empfänger sein Interesse über ein bestimmtes Thema geäußert hat, z.B. durch das Eintragen in einen bestimmten Newsletter.

4. Der richtige Versandzeitpunkt – An welchem Tag und zu welcher Uhrzeit sollte ich mein E-Mailing versenden?

Darüber haben wir bereits in einem Blogbeitrag berichtet. Den richtigen Zeitpunkt für seine Zielgruppe herauszufinden, ist nicht so einfach. Durch einzelne Testaussendungen kann man sich dem richtigen Zeitpunkt annähern. So wird sich schnell herausstellen, dass z.B. Dienstagvormittag der Versand besser funktioniert als Freitagnachmittag.

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5. E-Mails personalisieren – Kann ich meine Empfänger personalisiert und individuell ansprechen?

Die Personalisierung beginnt mit der richtigen E-Mail Adresse, geht weiter zur Ansprache und kann sich durch den kompletten Inhalt der E-Mail ziehen, wenn z.B. eine bestimmte Branche genannt wird, in der der Empfänger tätig oder ein Ort in dem er ansässig ist. Je stärker der Inhalt der E-Mail auf den Empfänger abgestimmt ist, desto besser.

6. Regeln beachten – Habe ich die wichtigsten/rechtlichen Regeln beachtet?

Im E-Mail Marketing gibt es ein paar rechtliche Dinge, die man beachten muss. Man darf nicht jedem Informationen per E-Mail zusenden, sondern muss hierfür ein Einverständnis eingeholt haben. Auch die Profilbildung ohne Zustimmung der betreffenden Person ist nicht zulässig. Bestimmte rechtliche Vorgaben und Datenschutzrichtlinien müssen hier auf jeden Fall beachtet werden. Schließlich möchte man keinen Kunden oder Interessenten verärgern. Dazu gibt es bestimmte Anlaufstellen, die hier Auskunft geben können. Bitte wenden Sie sich für Fragen zum Thema „Recht“ und „Datenschutz“ an die dafür vorhandenen Beratungsstellen.

7. Ansprechendes, mobiloptimiertes Desgin verwenden – Ist meine E-Mail an allen Endgeräte lesbar?

Das Smartphone gehört in unseren Alltag. Aus diesem Grund ist es ein Muss, dass E-Mails an allen Endgeräten – Desktop, Smartphone, Tablet – gut leserlich sind. Ist die E-Mail mit einer Website verknüpft, sollte auch diese mobil optimiert sein. Schon kleine Anpassungen können eine große Wirkung haben:

  • Fassen Sie sich kurz, der E-Mail Empfänger möchte die wichtigsten Informationen auf einen Blick sehen können.
  • Nutzen Sie große Buttons, die auf dem Touchscreen gut verwendet werden können
  • Wählen Sie ein einfaches Design, was die E-Mail auch auf mobilen Endgeräten ansprechend macht.

8. A/B Testen – Habe ich einen A/B Test in meiner E-Mail Aktion integriert?

Mindestens der Betreff kann immer A/B getestet werden. Man überlegt sich zwei Betreffzeilen, die voneinander abweichen und testet damit, welche eine bessere Öffnungsrate liefert. In der Regel kann man das in seinem E-Mail Marketing ganz einfach einstellen. Dazu definiert man eine Testmenge, z.B. 10% aller Empfänger. 50% erhalten die eine, die anderen 50% die andere Variante. Nach einer Zeit x (z.B. nach einer Stunde) prüft man, welcher Betreff besser funktioniert hat. Der Betreff, der die meisten Öffnungen erzielen konnte, wird als Gewinner festgelegt, entweder manuell oder automatisch. Die restlichen Empfänger bekommen dann den „Gewinner-Betreff“.

Man kann nicht nur den Betreff, sondern auch Inhalt oder Conversion für einen A/B Test hernehmen. Darüber hinaus kann man Tests definieren, die man im Hintergrund manuell auswertet, z.B. welches Produkt wird per E-Mail besser verkauft oder welche Zielgruppe ist per E-Mail kaum zu reaktivieren. Testen ist das A und O im E-Mail Marketing. Nicht nur um seine Zielgruppe besser kennen zulernen, sondern auch um das Template, den Inhalt und die Themen ständig zu optimieren. Darüber hinaus können E-Mail Maßnahmen auch Ergebnisse zu Produkten und Dienstleistungen liefern und die Kundenbindung stärken.

9. Einen Call to Action wählen – Habe ich einen Call to Action in meiner E-Mail und ist dieser aussagekräftig?

Der Call to Action fordert den Empfänger auf, eine bestimmte Handlung auszuführen. Das kann eine Kontaktaufnahme, eine Registrierung oder ein Kauf sein. Oft wird der Call to Action in Form eines Buttons mit aussagekräftigen Wörtern (Kostenlos registrieren, Mehr erfahren, Starten Sie jetzt uvm.) dargestellt. Dabei ist jedoch zu beachten, dass nicht jeder Empfänger sich Bilder anzeigen lässt, aus diesem Grund sollte der Link auch als reine Textform enthalten sein. Kleiner Tipp: Platzieren Sie den Call to Action Button so, dass er ohne Scrollen sichtbar ist, das erhöht die Aufmerksamkeit und damit die Klickrate.

E-Mail Marketing Analyse

10. Analysieren – Welche Werte möchte ich anschließend auswerten und warum?

Klassische Zahlen, die beim E-Mail Marketing ausgewertet werden, sind:

  • Wie viele E-Mails konnten zugestellt werden?

Dieser Wert zeigt auf, wie gut die Qualität der vorhandenen E-Mail Adressen ist. Dass eine E-Mail nicht zugestellt werden kann, kann unterschiedliche Gründe haben, z.B. die E-Mail Adresse existiert nicht, in der E-Mail Adresse ist ein Tippfehler enthalten oder die E-Mail ist im Spamordner gelandet.

  • Wie viele E-Mails wurden geöffnet?

Wie oft eine E-Mail geöffnet wurde, lässt sich nicht mit 100%iger Sicherheit feststellen. In die E-Mail wird ein sogennantes Zählpixel in Form eines Bildes eingebaut, wird dieses heruntergeladen, wird das als Öffnung registriert. Da aber viele E-Mail Clients das automatische Herunterladen von Bildern blockieren, ist diese Zahl nicht zuverlässig. In der Realität liegt die Öffnungsrate also höher als die gemessene.

  • Wie oft wurde in der E-Mail geklickt?

Bei Klicks lässt sich zwischen „total“ und „unique“ Klicks unterscheiden.

Total Klicks: Hier werden alle Klicks von allen Empfänger summiert. Auch Mehrfachklicks werden hier mitgezählt. Dieser Wert ist sinnvoll zu analysieren, wenn in einem Newsletter mehrere Themen kommuniziert werden.

Unique Klicks: Jeder Empfänger wird hier genau ein Mal gezählt. Mehrfachklicks werden hier nicht berücksichtigt. Klickt jemand in einer E-Mail wird er als Interessent identifiziert.

  • Wie viele Empfänger möchten keine E-Mail mehr erhalten?

Möchte ein Empfänger keine E-Mail mehr erhalten, muss er in jeder E-Mail die Möglichkeit haben, sich aus dem Verteiler auszutragen. Trägt sich ein Empfänger aus der Verteiler-Liste aus, hat er wahrscheinlich kein Interesse an den gebotenen Themen, er wurde zu oft angeschrieben oder die Darstellung der Inhalte hat ihm nicht gefallen. Diese Zahl ist eindeutig. Um die Abmelderate so gering wie möglich zu halten, ist ein Mehrwert für den Empfänger unerlässlich.

Katharina Horrer

Katharina Horrer,
Leitung Dialogmarketing, SELLWERK
in Nürnberg

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