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Recruiting-Trends: 6 Tipps für ein gelungenes Einstellungsverfahren

Der Umsatz stimmt, die Projekte häufen sich – nun benötigen Sie neue Mitarbeiter, um die anstehende Arbeit effizienter zu erledigen. Die nachfolgenden Recruiting-Trends helfen Ihnen, neue Kollegen zu finden, die zu Ihrem Unternehmen passen.

Die Fortschritte der Technik nehmen immer mehr Bereiche unseres Lebens ein; davon ist die Recruiting-Branche nicht ausgenommen. Zu den Recruiting-Trends gehört ohne Frage die Digitalisierung. Die Akquise neuer Talente gelingt längst nicht mehr per Zufall, sondern mithilfe analytischer Daten. Welche Trends bei Einstellungen in Zukunft in Mode sein werden, erfahren Sie im Anschluss.

1. Auf Personalmarketing setzen: Steigern Sie die Attraktivität Ihrer Firma

Zu den Geheimtipps unter den Recruiting-Trends gehört das Personalmarketing. In Zeiten, in denen immer mehr kluge Köpfe aus aller Welt für Unternehmen ortsunabhängig arbeiten, müssen Sie sich große Gedanken machen, um Bewerbern Ihr Angebot an Ihrem Standort schmackhaft zu machen. Ein gut bezahlter Job reicht heutzutage nicht mehr aus. Der moderne Arbeitnehmer möchte sich mit seinem Unternehmen identifizieren – und an dieser Stelle kommt die genannte Marketingdisziplin ins Spiel.

Sie müssen mit Ihrer Marketing- und Personalabteilung an einer Strategie arbeiten, die Ihre Attraktivität als Arbeitgeber steigert. Einerseits benötigen Sie ein Alleinstellungsmerkmal (Unique-Selling-Proposition), andererseits müssen Sie gegenüber Mitbewerbern überlegen wirken. Zukünftige Kandidaten sollen beim Anblick Ihrer Jobausschreibung denken, dass sie bei Ihnen arbeiten möchten, ohne einen Mitbewerber in Erwägung zu ziehen.

Ein fester Bestandteil des Marketings ist auch das Employer-Branding, um das es im nächsten Abschnitt gehen wird. Zunächst müssen Sie Ihre Marketingstrategie in zwei Bereiche aufteilen:

 

  1. Extern: Ein Teil Ihrer Marketingabteilung sollte sich darum kümmern, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Sie leiten Maßnahmen ein, um Ihr Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber darzustellen, zum Beispiel:
    • Interviews mit Mitarbeitern durchführen
    • Pressemitteilungen online stellen
    • in sozialen Netzwerken aktiv werden
  2. Intern: Bei der internen Strategie geht es um die Beziehungspflege mit Arbeitnehmern. Studien zeigen, dass zufriedene Mitarbeiter produktiver sind; auch sind sie häufiger bereit, ihren Arbeitgeber einem Bekannten zu empfehlen.

 

Wenn Sie mit Ihrer externen Strategie alles richtig machen, werden Sie zu einem Arbeitgeber, bei dem Initiativbewerbungen eingehen. Ab diesem Zeitpunkt erkennen Sie, dass Ihre Marketingstrategie erfolgreich war.

2. Auf Employer-Branding konzentrieren: Eine Marke für Ihr Unternehmen

Warum sollte sich ein Jobsuchender bei Ihnen bewerben? Wenn Sie diese Frage nicht beantworten können, dann haben Sie sich noch keine Gedanken über Ihr Employer-Branding gemacht. Auf der Suche nach Talenten benötigen Firmen ein Alleinstellungsmerkmal, um aus der Masse herauszustechen. Hohe Löhne alleine gehören nicht dazu.

Beginnen Sie zunächst mit einer Betriebsanalyse, um Ihre Stärken zu ermitteln. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Warum und wie sind Sie einzigartig?
  • Was ist das Leitprinzip Ihrer Firma?
  • Wie setzen Sie sich von der Konkurrenz ab?
  • Welche Werte vermitteln Sie?

Formulieren Sie Ihre Stärken in Botschaften, die sowohl intern als auch extern gelten. Bedenken Sie, dass Ihre Mitarbeiter Markenbotschafter werden sollen und bestenfalls Bekannte in Ihren Betrieb bringen.

Folgende Punkte sollten Sie umsetzen:

  • Maßnahmen für Work-Life-Balance (flexible Arbeitszeiten, privater Kindergarten, etc.)
  • regelmäßige Schulungen und Fortbildungen
  • betriebsinterne und externe Kommunikation (Blogs, Social-Media)
  • Diversity-Management betreiben

3. Candidate-Journey optimieren: Versetzen Sie sich in die Rolle des Bewerbers

Haben Sie sich einmal gefragt, ob Ihr Recruiting-Prozess einem Kandidaten angenehm erscheint? Viele Betriebe denken lediglich an ihre Zufriedenheit. Dabei sollten Sie wissen: Die Bewerbung ist für viele Kandidaten der erste Kontakt, den Sie mit Ihrem Betrieb haben – und er sollte so positiv wie möglich sein.

Nehmen Sie die Rolle eines potenziellen Bewerbers ein und durchlaufen Sie alle Schritte, die er ausführen muss. Welche Kontaktpunkte gibt es und wo könnten Probleme auftauchen? Nutzen Sie endlos lange Formulare, die zu viele Fragen stellen?

Der Recruiting-Prozess besteht aus folgenden Etappen:

  1. Recherche nach Job
  2. Bewerbungsunterlagen senden
  3. Auswahlverfahren abwarten

In der vierten Phase informieren Sie passende Kandidaten, dass Sie diese in einem Interview genauer kennenlernen möchten. Jede dieser Etappen kann optimiert werden, wie wir nachfolgend zeigen.

4. Jobrecherche vereinfachen: Jobs nicht nur auf der Website ausschreiben

Finden und gefunden werden – im Idealfall kommen potenzielle Bewerber zu Ihnen und Sie müssen sie gar nicht erst suchen. Einzige Voraussetzung: Sie sind leicht zu finden.

Viele Betriebe posten offene Stellen lediglich auf ihrer Website, andere veröffentlichen die Jobbeschreibungen auch in Karrierenetzwerken oder auf Social-Media. Dagegen spricht nichts, warum posten Sie die Jobangebote aber nicht auf branchenrelevanten Portalen?

Im Internet gibt es eine Reihe von Websites, die sich ausschließlich mit Jobausschreibungen für bestimmte Interessengebiete befassen. Einige von ihnen informieren tausende Abonnenten über Newsletter zu neuen Jobmöglichkeiten. Zugegeben, eine Anzeige ist oftmals kostenpflichtig, jedoch kann sie sich lohnen.

Hier könnten Sie Ihr Jobangebot posten:

5. Kluge Formulare nutzen: Per Fragebogen Kandidaten aussortieren

Gehören Sie zu den Unternehmen, die offene Positionen mit langen Texten ausschreiben? Dann verbringen Sie mit Sicherheit Stunden damit, die Daten auszuwerten. Warum erleichtern Sie sich die Arbeit nicht mit Tools wie Typeform?

Mit dem Online-Tool können Sie Informationen auf eine unterhaltsame Art und Weise abfragen, ohne Kandidaten zu langweilen. Und: Sie erleichtern das Auswahlverfahren. Einige Beispielformulare können Sie sich auf dieser Seite anschauen.

Welchen Vorteil hat ein Dienst wie Typeform für Sie? Bevor potenzielle Kandidaten Ihnen alle Bewerbungsunterlagen zusenden können, haben Sie die Möglichkeit, mithilfe intelligenter Formulare Kandidaten auszusortieren. Sammeln Sie Informationen über die Person und veranstalten Sie ein kleines Quiz mit relevanten Fragen zum ausgeschriebenen Job; nur diejenigen, die alle Fragen richtig beantworten, können Ihnen im Anschluss ihr Curriculum Vitae zusenden.

Durch diesen automatisierten Prozess reduzieren Sie den Recruiting-Aufwand um ein Vielfaches, da Sie sich ausschließlich mit qualifizierten Bewerbern näher befassen müssen.

6. Tools für Einstellungsgespräche nutzen: Von Skype bis Privatgespräch

Haben Sie potenzielle Mitarbeiter ausfindig gemacht? Dann bleibt nur noch das Interview übrig. Viele Betriebe beharren nach wie vor auf Privatgespräche. Können Sie aber einem in München lebenden Jobsuchenden zumuten, die Reise nach Hamburg auf seine Kosten anzutreten? Seien Sie flexibel: Übernehmen Sie die Reisekosten oder entscheiden Sie sich für ein Interview via Skype, um sich vorab näher kennenzulernen.

Fazit: Moderne Verfahren bringen zukunftsfähige Mitarbeiter

Ihnen stehen zahlreiche moderne Tools und Methoden zur Auswahl, um das Einstellungsverfahren zu optimieren und angenehmer zu gestalten. Nutzen Sie die sechs genannten Tipps und steigern Sie Ihre Recruiting-Effizienz.

SELLWERK

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