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Netzwerken im Beruf – eat & meet

Warum ist ein berufliches Netzwerk eigentlich so wichtig und wie kann ich es aufbauen?

Netzwerken oder auch Networking ist der Oberbegriff für den Aufbau, Aufrechterhaltung und Pflege von persönlichen und beruflichen Kontakten. Auch ganz alltägliche Kontakte, wie zum Beispiel zu Nachbarn, Bürokollegen oder Familie zählen zum Networking. So können aus gemeinsamen Themen und Interessen ganz simpel auch beruflich relevante Kontakte entstehen. Dann wird ganz nebenbei aus allgemeinem Networking ein zielgerichtetes Networking, welches gerade im beruflichen Kontext relevant ist. Ein tragfähiges und funktionierendes Netzwerk ist eben jenes Vitamin B, welches Ihnen dabei helfen kann, neue interessante berufliche Kontakte kennenzulernen und so auch mit spannenden Projekten in Berührung zu kommen.

Netzwerken heißt Geben und Nehmen

Beim Netzwerken geht es vor allem um wechselseitiges Geben und Nehmen. Dabei sollte man keinesfalls nur an seinen eigenen Vorteil denken und sich niemals fragen, was wohl für einen selbst dabei herausspringt.  An dieser Stelle sei ein einfaches, aber anschauliches Beispiel gewählt: Man schaue sich die Herangehensweise von Landwirten einmal genauer an. Zuerst muss das Feld [der zwischenmenschlichen Beziehungen] bearbeitet werden, anschließend kann die Saat [in Form von uneigennütziger Taten oder Hilfeleistungen] eingepflanzt werden. Bevor man nun die Früchte ernten kann [also hier sich die eigenen Vorteile zu nutzen machen], muss das Feld sorgsam gehegt und gepflegt werden.   Networking ist keine Einbahnstraße und so ist es für beide Seiten nur dann sinnvoll, wenn die Teilnehmergegenseitig aktiv sind. Aber keine Angst: das bedeutet nicht, dass Sie sich nonstop  Nachrichten schreiben müssen. Jedoch empfiehlt es sich, regelmäßig eine gewisse Zeit in Kontaktpflege zu investieren, um das eigene Netzwerk lebendig zu erhalten.

Das eigene Netzwerk ständig erweitern

Im Idealfall sind die Kontakte im eigenen beruflichen Netzwerk verschieden, abwechslungsreich und eine bunte Mischung. Ganz nach dem Motto „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ kann man nie wissen, welche Kontakte irgendwann relevant sind oder werden. Wahl- und zielloses Networking ist damit allerdings nicht gemeint. Vielmehr gewinnt  Höflichkeit und Hilfsbereitschaft in Sachen Networking an Bedeutung – schließlich könnte jeder Kontakt die Quelle zu einem neuen lukrativen Projekt oder einem einflussreichen Personenkreis sein.

 

Innerhalb von einem Netzwerk gibt es verschiedene Rollen, so zum Beispiel so genannte „Agenten“. Agenten sind Personen, die sehr viele Kontakte um sich sammeln und sehr stark vernetzt sind. Wenn Sie nun mehrere solcher Agenten kennen, dann können Sie davon ausgehen, dass auch Ihr Netzwerk größer wird. Demzufolge wirken die Agenten wie Multiplikatoren und mit Ihnen geht fast ein viraler Effekt einher. Bauen Sie Kontakte zu solchen Agenten auf! Denn mit Ihnen steht Ihnen die Tür zu vielen verschiedenen neuen Kontakten offen.

Networking durch das Internet einfacher

Durch das Internet und die Digitalisierung ist das (weltweite) Vernetzen einfacher geworden. Neben den Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram & Co. gibt es spezielle Plattformen wie  Xing und LinkedIn, auf denen man sich mit beruflichen Kontakten vernetzen kann und   eine Übersicht zu Kontakten zweiten oder dritten Grades angezeigt bekommt. So wird es ganz einfach, das eigene Netzwerk schnell auszubauen. Allerdings hat die Fülle an Kontakten auch einen Nachteil: sie wird schnell unübersichtlich und man vernachlässigt Kontakte. Netzwerke regulieren sich aber dabei oftmals von selbst, da sie inaktive oder nicht relevante Kontakte im Laufe der Zeit automatisch ausschließen.

Networking in der Mittagspause

Netzwerke haben im beruflichen Umfeld eine große Bedeutung. Daher ist es ratsam, diese entsprechend zu pflegen.  Das muss aber nicht unbedingt mit großem oder extra Zeitaufwand verbunden sein. So gibt es ein Modell, das auch in den vollsten Terminkalender passt. Es heißt: „Netzwerken in der Mittagspause“ und das Prinzip ist ganz einfach. Man nimmt die Mittagspause als Ort, um mit neuen Personen ins Gespräch zu kommen. Denn wie oft geht man  ohnehin schon mit den bekannten Kollegen aus dem Büro gemeinsam in die Kantine? Dabei kann es doch so spannend sein, die Mittagspause ab und an mit neuen Kollegen zu verbringen und so Einblicke in andere Abteilungen zu erhalten.  Mittlerweile gibt es einige Unternehmen, die dieses Potential erkannt haben und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Abteilungen eines Unternehmens zum Mittagessen zusammenzubringen.

Auftakt der Aktion eat & meet bei SELLWERK

Bei SELLWERK fand am 28.07.2016 nun die Premiere des „eat & meet – Die Mittagspause um sich neu zu vernetzen“ statt und brachte so neue Mitarbeiterkonstellationen für die Mittagspause zusammen. Im Vorfeld haben sich rund 50 neugierige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SELLWERK für den Auftakt der Aktion angemeldet. Per Losverfahren wurde in dieser Mittagspause entschieden, an welchem Tisch die einzelnen Teilnehmer Platz nehmen durften. So konnte gewährleistet werden, dass sich per Zufall neue und eventuell auch unbekannte Personen zum Mittagessen zusammenfinden. Ziel des eat & meet ist es, die interne kommunikative Vernetzung der Kolleginnen und Kollegen zwischen den unterschiedlichen Abteilungen und Unternehmensbereichen hinweg zu fördern, die Zusammenarbeit zu stärken und somit das WIR-Gefühl zu intensivieren.

 

Insgesamt fiel das Feedback zu der ersten Veranstaltung durchweg positiv aus, es wurden bunt gemischte Gruppen gelost und interessante Gespräche geführt. Für die Zukunft ist nun geplant die Aktion eat & meet monatlich stattfinden zu lassen, um somit die  interne Vernetzung der Mitarbeiter weiterhin zu fördern.

 

Unsere Tipps für effektiveres Netzwerken:
  • Networking ist stets ein Geben und Nehmen – Seien Sie offen und geben gern. Die Lorbeeren kommen ganz von allein!
  • Investieren Sie Zeit in Ihre Networking Aktivitäten und pflegen Sie Ihre wichtigsten Kontakte regelmäßig.
  • Schauen Sie genauer hin! Auch Kontakte zweiten oder dritten Grades können vielversprechend sein.
  • Halten Sie nach Agenten in Ihrem Netzwerk Ausschau und nutzen Sie diese Multiplikatoren!
 

Bilder des Events

Vanessa Gühner, Jennifer Panzer

Vanessa Gühner und Jennifer Panzer, Duale Studentin und Marketingmanagerin bei SELLWERK in Nürnberg

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