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Green Marketing – so könnt auch ihr von Nachhaltigkeit profitieren

Nachhaltigkeit – dieses Thema ist derzeit in aller Munde. Und das nicht ohne Grund. Wenn wir nicht auf unsere Umwelt und Mitmenschen achtgeben, werden die Konsequenzen für nachfolgende Generationen deutlich zu spüren sein. Doch (zum Glück) legen bereits heute viele Konsumenten Wert auf nachhaltig produzierte Waren und Dienstleistungen. Keine Sorge, wir spielen heute nicht den Moralapostel. Wir zeigen euch stattdessen, wie ihr Nachhaltigkeitsmarketing in euren Betrieb integrieren und somit euer Unternehmensimage positiv beeinflussen könnt.

 

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeitsmarketing?

Zu Beginn sollten wir klären, was der Begriff Nachhaltigkeitsmarketing überhaupt bedeutet. Denn „Nachhaltigkeit“ ist mittlerweile weit mehr als nur Umwelt- und Klimaschutz. Vielmehr sind die drei Dimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales als Gesamtes zu berücksichtigen. Nachhaltigkeitsmarketing wird oft auch als Green Marketing bezeichnet und bedeutet, dass Nachhaltigkeit im Unternehmen auf diesen drei Ebenen gelebt und genau diese Philosophie an die Öffentlichkeit kommuniziert wird.

(Quelle: https://www.onlinemarketing-praxis.de/basisinformationen/nachhaltige-unternehmens-und-markenfuehrung#nachhaltigkeit-umsetzung)

Kurz gesagt: Unternehmen müssen nachhaltig produzieren, leben und wirtschaften – und ihren Kunden genau aufzeigen, wie sie das tun.

 

Welche Vorteile liefert Nachhaltigkeitsmarketing?

Nachhaltigkeitsmarketing mag vielleicht erstmal kompliziert klingen. Doch ihr könnt auch eine Menge Vorteile daraus ziehen. Die dementsprechende Positionierung ist in der Lage, euer Unternehmensimage deutlich aufbessern und euch von eurer Konkurrenz abheben. Dadurch identifizieren sich eure Kunden und auch Mitarbeiter stärker mit eurem Unternehmen und den Produkten. Der wirtschaftliche Nutzen liegt in der Kosten- und Ressourceneinsparung, indem ihr eure Prozesse und Produkte entsprechend anpasst und optimiert.

 

Mit diesen 5 einfachen Schritten legt ihr den ersten Grundstein:

  1. Zieht eine ehrliche Bilanz: An welchen Stellen können eure Unternehmen Ressourcen einsparen und stattdessen nachhaltige Alternativen wählen? Ihr findet viele solche Stellen? Umso besser, so habt ihr viel Nachhaltigkeits-Potenzial!
  2. Seid transparent: Zeigt euren Kunden woher ihr z.B. eure Rohstoffe oder Produkte bezieht. Optimal ist es dabei natürlich, wenn ihr euch nach Beschaffungswegen aus eurer Region umseht.
  3. Kooperiert mit nachhaltigen Organisationen und passt eure Arbeitsweise entsprechend der Kriterien an. Die Siegel schaffen Vertrauen bei euren Kunden.
  4. Kommuniziert konsequent: Teilt eure Werte auf verschiedenen Wegen mit euren Kunden. So haltet ihr sie auf dem Laufenden und verankert eure nachhaltige Philosophie in deren Köpfen.
  5. Und das Wichtigste: Bleibt authentisch! Mit noch so vielen Kennzeichnungen, Stempeln und Siegeln erreicht ihr nichts, wenn ihr nicht auch wirklich dahinter stehst. Eure Kunden werden das früher oder später bemerken.

 

Vielleicht denkt ihr jetzt, dass es vor allem für kleinere Unternehmen schwierig und aufwändig ist, das Konzept des Green Marketing anzuwenden. Doch ich kann euch das Gegenteil beweisen und stelle euch kurz einen Gewinner des Nachhaltigkeitspreises 2019 vor: BeoPlast Besgen GmbH

Das Familienunternehmen BeoPlast produziert seit 25 Jahren Kunststoffbauteile, u.a. für die Automobilindustrie. Gerade in dieser Branche ist das Thema der Umweltverschmutzung ein riesiges Thema. Das mittelständische Unternehmen hat es jedoch geschafft, seit 2014 klimaneutral (ohne Ausstoß von CO2) zu arbeiten. Das wird beispielsweise mithilfe von Elektrofahrzeugen im gesamten Fuhrpark erreicht. Und selbst die Pflege des Unternehmensgeländes wird nachhaltig vorgenommen: anstatt herkömmlicher Rasenmäher grasen dort zwei Zwergschafe.

Eine große Herausforderung in dieser Branche besteht außerdem darin, wie sich die Bauteile mithilfe von biobasierten anstatt erdölbasierten Kunststoffen fertigen lassen. BeoPlast fördert Forschungsprojekte zu genau diesem Thema im eigenen Kompetenzzentrum. Außerdem betreibt das Unternehmen Recycling, indem es aus seinen Produktionsabfällen neue Rohstoffe gewinnt. Das Unternehmen legt zudem großen Wert auf einen guten Umgang mit seinen rund 65 Beschäftigten: Bio-Obst, Sportförderung, Schulungen zur Nachhaltigkeit sowie flexible Arbeitszeitmodelle sind nur einige Beispiele hierfür.

Weitere super Best-Practice-Beispiele und weitere Gewinner findet ihr direkt auf Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V

 

PS:

Vor kurzem hat euch eine meiner Kolleginnen bereits erklärt, wie ihr euren Büroalltag nachhaltig gestalten könnt. Hier könnt ihr euch ihre Tipps nochmal durchlesen. Zusammen mit dem Wissen aus diesem Artikel steht eurem nachhaltigen Unternehmensimage nichts mehr im Weg.

 

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Bildquelle: #168782213 © Urheber: adam121- stock.adobe.com

Jana Binder

Jana Binder, Online-Marketing bei SELLWERK

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