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“Call-To-Action” – Was ist das?

Eine eigene Website, ein Newsletter oder ein E-Mail-Versand, sind meist Maßnahmen, um potentiellen Kunden Informationen, einen Service oder neue Angebote seines Unternehmens zu präsentieren. Oft helfen Texte, um mit geschickten Worten im Kopf des Lesers einen  Eindruck zu hinterlassen. Doch was, wenn der potentielle Kunde den Text liest, ihn ansprechend findet jedoch nun nicht weiß, was er als nächstes tun soll? Er wird nicht effektiv durch die Seitenstruktur geführt und die Chance wird verpasst ihm einen Anreiz zum Kauf aufzuzeigen. Im schlimmsten Fall klickt der Interessent auf „zurück“, verlässt die Seite und vergisst gleich wieder um was es ging.

1. Was ist ein Call-to-action?

Ein Call-to-action (kurz: CTA) ist eine direkte Aufforderung an deinen Leser, die eine bestimmte Reaktion hervorrufen soll. Es ist die eine Handlung, die du dir vom User, auf deiner Website wünschst. Das kann ein Verkaufsabschluss, die Bitte um einen Kommentar, das Ausprobieren einer Testversion und vieles weitere mehr sein.

So sieht er dann zum Beispiel aus:

 

Der CTA kann ganz unterschiedlich ausfallen. Manchmal ist es nur ein Text, manchmal ein Text mit Umrandung, oder ein ganzer Button.

2. Warum ist er wichtig?

Durch CTA wird dem Kunden ein direkter Weg aufgezeigt, wie er mit dem vom Unternehmen angezeigten Angebot umgehen soll. Er kann darauf selbst entscheiden, ob er diesen  gehen will, oder nicht. Außerdem wird der entscheidende Anstoß gegeben, um sich weiter mit dem Unternehmen zu beschäftigen. Vor allem hat der Besucher einer Website meist wenig Zeit. Klare Anweisungen sind also wichtig, um die Absprungrate gering zu halten. Ein CTA soll dem Betrachter den nächsten Schritt zeigen und Orientierung geben.

3. Bestandteile

Ein Call-to-action kann mehrere Bestandteile haben:

  1. „Lead-in“

Der Lead-in ist ein einführender Text, der zum eigentlichen Button führt. Wie zum Beispiel: „Das Newsletter-Angebot ist kostenlos.“ über einem Newsletter-Button.

  1. Button

Der Button selbst ist der Mittelpunkt des CTAs.

  1. „Lead-out“

Es kann häufig vorkommen, dass ein Besucher der Website gegenüber, misstrauisch ist und sich nicht sicher ist, ob er den Button klicken sollte. Der Lead-out kann ein kleiner Text sein, der die Sicherheit bestärkt. Wie zum Beispiel: „ Wir respektieren den Datenschutz.“ Es kann auch die soziale Beweisstrategie angewendet werden. Das bedeutet, dass ihr dem Kunden das Gefühl gebt, er wäre mit seiner Entscheidung auf den Button zu klicken nicht allein. Eine Möglichkeit wäre daher für das Lead-out: „ Registriere dich und werde einer von 67000 Nutzern weltweit!“

 

Hier seht ihr ein Beispiel für die dreiteilige Segmentierung. Umgesetzt von Chimpify.de:

 

Der Text im Button muss auch passend gewählt werden. Typische Aussagen wie „Download“, „absenden“ und „kaufen“ sind eher langweilig. Wörter wie „risikofrei“, „unverbindlich“ und „kostenlos“ bieten sich an. Es empfiehlt sich auch bereits erwähnte Textpassagen wiederaufzunehmen, um einen sinnvollen Bezug zwischen CTA und Website herzustellen.

4. Platzierung

Der richtige Platz ist ausschlaggebend, um die Aufmerksamkeit der Leser auf den Button zu richten. Meist ist der beste Platz unter dem geschriebenen Text, denn an dieser Stelle hat der Besucher bereits den vorgelagerten Text durchgelesen.

Gehören zu einem CTA auch Felder, die mit Daten befüllt werden müssen, sollten diese natürlich unmittelbar davor zu finden sein.

5. Gestaltung (Text oder Button)

Allgemein sind dir in der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Hauptsache auffällig sollte die Farbe des Buttons sein, denn das ist ja der Sinn der Sache. Geht die Handlungsempfehlung im Text unter, verliert sie ihre Wirkung. Förderlich wirkt es auch, wenn die Farbe des Buttons nicht der normalen Firmen- und somit meist auch Websitefarbe entspricht. In diesem Fall könnte man nämlich davon ausgehen, es wäre nur ein untergeordneter Hinweis. Die Farbe sollte also einen Kontrast zur anderen Farbgebung darstellen.

 

Fazit:

Eigentlich ist der Call-to-action das Herzstück eurer Website, eurer Newsletter, eurer E-Mailings,… Alle Texte, die ihr vorher abbildet zielen darauf ab, dass der Besucher auf dieses kleine Feld klickt. Unterschätzt nie die Bedeutung von CTAs.

 

P.S.: Um herauszufinden, welcher CTA sich besser eignet, könnt ihr ganz einfach A/B-Tests durchführen und dann die Ergebnisse vergleichen. Niemand kann euch den „perfekten Call-to-action“ generieren, denn er muss so individuell angepasst werden, wie nur möglich.

Zoe Scheer

Zoe Scheer, Online-Marketing bei SELLWERK

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